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08.11.2017

Ministerpräsident würdigt Engagement um Denkmalschutz

Große Ehrung für Susanne Herget-Schumpich (re.) und Ehemann Peter Schumpich (5.v.re.): Ministerpräsident Armin Laschet verlieh dem Werner Ehepaar und den an der Restaurierung beteiligten Handwerkerfirmen den 3. Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege. Auch der heimische Handwerksmeister Egon Ribhegge (li.) freute sich über die Auszeichnung. Foto: Land NRW - M. Hermenau.

Das Ehepaar Peter Schumpich und Susanne Herget-Schumpich erhält für die Restaurierung des Denkmals am Roggenmarkt den mit 2.000 Euro ausgelobten 3. Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege.

Im Rahmen einer Feierstunde in Düsseldorf am vergangenen Dienstagabend (07. November) würdigte der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, das „eindrucksvolle und vorbildliche Engagement“ aller Beteiligten an dieser Stelle.

Bürgermeister Lothar Christ, Baudezernent Ralf Bülte und die Denkmalschutzbeauftragte der Stadt Werne, Petra Goebel, die bei der Preisverleihung vor Ort dabei waren, vernahmen das Lob aus dem Munde des Ministerpräsidenten mit großer Zufriedenheit: Schließlich hatten allein die aufwendigen Restaurierungsarbeiten am Roggenmarkt 8 mehr als zwei Jahre gedauert.

In enger Absprache mit der Stadt Werne und der Unterstützung kompetenter Handwerker, so das Jury-Urteil, wurde die Fachwerkskonstruktion wieder hergestellt und das Gebäude behutsam mit modernem Wohnkomfort ausgestattet. Aus einem in der Öffentlichkeit eher als „Schandfleck“ wahrgenommenen Objekt sei ein Blickfang in zentraler Lage geworden.

An der Restaurierung des historischen Fachwerkhauses waren rd. ein Dutzend Handwerksbetriebe beteiligt. Vier von ihnen waren im Vorfeld ebenfalls für den Preis nominiert worden, darunter die Firma „Elektro Ribhegge“. Firmenchef Egon Ribhegge liess es sich ebenfalls nicht nehmen, die Urkunde persönlich entgegenzunehmen.

Der Bundespreis wird „für beispielhafte Leistungen in der Baudenkmalpflege“ verliehen und jährlich in verschiedenen Bundesländern ausgelobt. Die Vergabe rotiert so, dass ein Bundesland alle sieben Jahre an der Reihe ist. In diesem Jahr waren es Nordrhein-Westfalen und Berlin. Jeder private Denkmaleigentümer, der in den sechs Jahren zuvor mit seinen Sanierungs- oder Restaurierungsarbeiten fertig geworden ist, konnte sich bewerben.

Weitere Infos:

https://www.denkmalschutz.de/presse/archiv/artikel/denkmal-handwerker-preis-2017-in-nordrhein-westfalen-1.html



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