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28.09.2017

Straßen.NRW stellt Konzept für "sensiblen Brückenneubau" vor

Die Skizze zeigt die Straßenführung im Bereich der Lippebrücke auf der B 233 in Rünthe.

Eine Großbaustelle droht auf Wernes (und Bergkamens) am stärksten befahrener Straße – und das auch noch in sensibler Natur. Darüber hinaus ist sie gleichzeitig ein wichtiger Rettungsweg: Die Mitarbeiter von Straßen.NRW geben offen zu, dass es leichtere Bauprojekte zu bewältigen gibt als den Brückenneubau über die Lippe an der Kamener Straße. 

Nur an wenigen Tagen während der Bauzeit wird eine Fahrt über die Lippe zwischen Rünthe und Werne nicht möglich sein, lediglich Lkw über 7,5 Tonnen müssen generell die Ausweichstrecken über Stockum oder Lünen nutzen. Für Rettungsfahrzeuge sowie Linien- und Schulbusse wird der Brückenneubau aber nicht zum Problem. Dennoch: „Wenn wir die neue Brücke verschieben und an beiden Seiten an die Straße anbinden, müssen wir die Durchfahrt für ein Wochenende von Freitagnachmittag bis Montagmorgen sperren“, erklärte Gregor Ellerkamp, Projektleiter Brückenbau.

Auch zuvor, wenn die Stahlträger für die Brücke an der Ausweichstelle aufgelegt werden, sei eine kurze Vollsperrung nötig. Aber diese Tage könnten dann geplant und hinsichtlich der Rettungswege Vorkehrungen getroffen werden.

Die Planer sehen vor, ab Mitte nächsten Jahres zunächst eine Umfahrung zwischen der jetzigen Brücke und der alten Eisenbahnbrücke zu installieren. Das wird eng, ist aber machbar. Dazu werden zunächst Spundwände als Widerlager an beiden Seiten des Lippe-Ufers errichtet und darauf dann die neue Brücke verankert. Die wird aus zwei 60 Meter langen Stahlträgern bestehen, die vor Ort auf einem Bauplatz erstellt werden, der im Bereich der Halde eingerichtet und nach Abschluss der Maßnahme wieder zurückgebaut wird.

Um Bauzeit zu sparen, wird die Behelfsbrücke auch gleich das Konstrukt für die neue Brücke an der Werner Straße sein. Es wird später dann nur versetzt und an den Seiten erweitert, denn die aktuelle Lücke ist zu schmal. Deshalb, und weil die Verkehrsführung über die Behelfsbrücke enge Radien hat, wird die Werner Straße während der Bauzeit für Lastwagen gesperrt. Für alle anderen gilt Tempo 30. Die Brücke sei aber von Anfang an absolut tragfähig und dadurch im Notfall auch für die schweren Feuerwehrfahrzeuge befahrbar.

Die Fahrbeinbreite wird auf zweimal vier Meter ausgebaut und um 2,25 Meter breite Geh- und Radwege ergänzt, die Linksabbiegerspur wird auch eine Länge von 750 Meter bekommen und dadurch über die Brücke hinweg führen. Für Radfahrer und Fußgänger wird es eine Querungshilfe geben.

Aktuell holt Straßen.NRW die Genehmigungen für die Umsetzung ein. Mit allen Betroffenen wie der VKU und den Rettungskräften sollen noch detaillierte Gespräche geführt werden. Die Sperrung für Lastwagen soll dann rechtzeitig angekündigt werden.

 

Mit Material des Westfälischen Anzeiger



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