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14.06.2017

Regionale 2016: A-Stempel für "Werne neu verknüpft"

So könnte die Horne nach dem Umbau im Bereich des Moormannteiches aussehen: Eine Ideenskizze aus dem Workshop.

Auf der Schlussetappe der „Regionale 2016“ hat die Stadt Werne wie erhofft das Ziel erreicht und für den Stadtumbau an Horne und B 54 den A-Stempel erhalten. In seiner letzten Sitzung in Vreden hat der Lenkungsausschuss des NRW-Infrastrukturprogramms für das Münsterland dem Projekt „Werne neu verknüpft“ die höchste Prioritätsstufe zugesprochen und eine langfristige Förderperspektive für die millionenschweren Bausteine des Konzepts eröffnet. 

13,8 Millionen Euro Förderung werden voraussichtlich nach Werne fließen. „Das ist ein großartiger Erfolg“, bewertete Bürgermeister Lothar Christ den finalen Status als offizielles Regionale-2016-Projekt in einer Mitteilung. „Damit ist die letzte und entscheidende Voraussetzung erfüllt, um mit der Realisierung des derzeit mit ca. 20 Millionen Euro taxierten Vorhabens zu beginnen.“ 

Auch Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur in Velen, betonte ihre Freude: „Die Stadt hat intensiv gearbeitet und viel Ausdauer in der Projektentwicklung bewiesen. Besonders beeindruckt hat mich die Art und Weise, wie in der Kreativwoche Anfang des Jahres Stadtverwaltung, Planer und Bürgerschaft gemeinsam die letzten Weichen gestellt haben. Herzlichen Glückwunsch nach Werne.“ 

Dabei war der Horne-Umbau als Ansatz der Innenstadterneuerung zunächst zweite Wahl im Ursprungsprojekt „Werner Wasser im Wandel“, bis Werne die ehrgeizigen Energiestadt-Pläne in Verbindung mit dem Gersteinwerk verwerfen musste, weil am Kraftwerk 2019 der Ofen ausgehen soll. 

Mit der Verschmelzung der Ideen zu „Werne neu verknüpft“ kam die Stadt wieder in die Erfolgsspur, als in der Politik schon bange Fragen nach dem Scheitern aufkamen. Von der „entscheidenden Wende“ sprach Bürgermeister Christ.  

Seit dem Herbst sei es gut gelaufen: Erst der B-Status, dann die Kreativwoche und der Durchbruch bei der Umwidmung der B 54, zuletzt voller politischer Rückhalt durch einstimmige Bestätigung des Memorandums in Fachausschuss und Rat. Nur weil alle an einem Strang zogen, habe das Projekt in vergleichsweise kurzer Zeit zum A-Status gebracht werden können. 

„,Werne neu verknüpft’ ist ein zentrales Stadtentwicklungsprojekt der nächsten Jahre“, erläuterte Planungsdezernent Ralf Bülte. „Es ist deshalb so wichtig für Werne, weil ein lange Zeit vernachlässigter, aber durchaus exponierter Bereich unserer Kernstadt in den kommenden Jahren aufgewertet wird.“ 

B 54 ist "städtebaulicher Missstand"

Mit der Umgestaltung der Münsterstraße (B 54) werde ein städtebaulicher Missstand angegangen, der das Stadtbild seit Jahrzehnten verunstalte. Es biete sich „die große Chance, einen hochwertigen und attraktiven Stadtraum zu schaffen.“ Als nächstes wird dafür zügig in einem Integrierten Stadtentwicklungskonzept konkretisiert, was Planung und Kreativwoche an Ansätzen geliefert haben. Das Papier sei zwingende Grundlage für weitere Förderanträge und solle im Herbst beschlossen werden, so Bülte weiter. 

Die Planungen zum Abriss der Fußgängerbrücke über der B 54 werden nach den Sommerferien starten, der Abbruch eventuell noch dieses Jahr erfolgen. Für das Jahr 2017 stehe noch einer von drei geplanten Wettbewerben zur Gestaltung der wichtigsten Stadträume an. 

Vorrangig soll dabei der Bereich zwischen der Innenstadt und dem neuen Solebad angegangen werden, um den bis zur Bad-Eröffnung Anfang 2019 schick zu machen. Zudem müssen Förderanträge bis Ende Oktober eingereicht sein. Wesentlich wird dabei weiterhin sein, dass die Stadt die aktive Beteiligung der Bürger fortsetzt.

Die Regionale

Die Regionalen sind ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Wettbewerb an Regionen vergeben wird. Diese erhalten die Chance, in selbst gewählten Themenfeldern strukturwirksame Projekte zu planen und umzusetzen. Das Land unterstützt die Regionalen organisatorisch und finanziell. Die Regionale 2016 findet unter dem Motto „ZukunftsLAND“ im westlichen Münsterland statt (Kreise Coesfeld und Borken samt ihrer Städte und Gemeinden sowie Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne). In dem mehrstufigen Auswahlverfahren haben 36 Projekte die Bestätigung der Umsetzungsreife durch den A-Status erhalten. Seit Mai 2016 läuft die Präsentation der Ergebnisse mit vielfältigen Aktionen, Veranstaltungen, Touren und Festen. Bevor am 30. Juni 2017 das Präsentationsjahr und die Regionale 2016 zu Ende gehen, stehen zum Finale an den Wochenenden noch einmal viele Aktionen an. Mehr unter www.regionale2016.de.



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